Der 43. Montfortcup zeigt sich auch am zweiten Wettfahrttag von seiner charakteristischen Seite: sportlich, anspruchsvoll – und getragen von guter Seemannschaft auf den Booten und der professionellen Regattaorganisation des YCL.

Nach dem stimmungsvollen Ausklang des ersten Tages im Clubhaus ging es heute bei unverändert frischen 11 Grad Celsius wieder hinaus auf den See. Der Wind präsentierte sich etwas zurückhaltender als gestern und wehte mit 5 bis 9 Knoten aus unverändert westlichen Richtungen. Bis Mittag konnte eine Wettfahrt gesegelt werden – konzentriert, taktisch und mit viel Feingefühl für die leichteren Bedingungen.

Ein besonderes schönes Bild dieses Montfortcups liefert Wolfgang Palm. Normalerweise steuert er mit der „Wild Lady“ das schnellste Einrumpfboote am Bodensee. Beim Montfortcup tauscht er diesmal „große Yacht“ gegen „kleines Sportgerät“ – und steuert die J70, dem Clubboot des YCL.

Gemeinsam mit drei jungen Seglern bildet er eine Crew, die beispielhaft zeigt, was den Regattasport im YCL ausmacht: Erfahrung trifft Begeisterung, Ehrgeiz trifft Teamgeist – und vor allem verbindet alle die Freude am Segeln. Genau darum geht es in einem lebendigen Club: Wissen weitergeben, Nachwuchs fördern und gemeinsam sportliche Leidenschaft erleben.

Dass sich ein so erfolgreicher und erfahrener Regattasegler bewusst für die J70 entschieden hat, sagt viel über Wolfgang Palm aus. Das schnelle, direkte Segeln auf dem sportlichen Kielboot macht ihm sichtbar Freude. Gleichzeitig begeistert ihn der Einsatz, das Teamverständnis und die Motivation seiner jungen Crew. Fast noch wichtiger ist ihm aber ein anderer Gedanke: die Hoffnung, dass seine Mitsegler mindestens genauso viel Freude an diesem gemeinsamen Regattawochenende haben wie er selbst.

Genau solche Momente machen den YCL aus. Nicht nur Ergebnisse und Platzierungen, sondern gelebter sportlicher Einsatz, generationenübergreifender Teamgeist und die gemeinsame Begeisterung für unseren Sport. Das alles zählt

Der J70 Crew, allen anderen Seglerinnen und Seglern und den Helfern auf dem Wasser, im Hafen und Clubhaus einen weiter erfolgreichen Montfortcup.

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