Der Montfortcup 2026 ist gestartet – und die Eisheiligen haben gleich einmal unmissverständlich klargemacht, dass der Bodensee im Mai nicht automatisch Badetemperaturen bedeutet. Wollen wir auch nicht – es geht ja ums Segeln. Also: Frische Temperaturen, westliche Winde und wechselnde Bedingungen am ersten Regattatag vor Langenargen Das sorgte für genau jene Mischung, die den Montfortcup seit Jahren auszeichnet: sportlich anspruchsvoll, taktisch spannend und seglerisch fordernd.

Insgesamt 24 Boote gingen an den Start:

  • 16 Yachten in der gemeinsam gewerteten Gruppe ORC 1 und ORC 2,
  • dazu 8 ORC-Sportboote.

Besonders erfreulich aus Sicht des YCL:
Mit unserem Clubboot J70 ist diesmal auch eine junge Crew unter erfahrener Leitung am Start – ein schönes Zeichen für aktiven Nachwuchs und gelebten Regattasport im Club.

Schon bei der morgendlichen Steuermannsbesprechung war die Stimmung ausgezeichnet: konzentriert, sportlich und gleichzeitig geprägt von der Vorfreude auf eine der traditionsreichsten und anspruchsvollsten Regatten unseres Reviers.

Der Wind kam aus westlichen Richtungen und zeigte sich abwechslungsreich – mit Geschwindigkeiten von zeitweise bis zu 17 Knoten. Damit bot der erste Wettfahrttag alles, was Regattacrews mögen: anspruchsvolle Starts, taktische Entscheidungen und immer wieder wechselnde Druckverhältnisse auf dem Kurs.

Bei den anspruchsvollen Bedingungen konnte die Wettfahrtleitung fünf Läufe souverän durchführen. Auf dem Startboot arbeitete dabei wieder das bewährte Team um Sabine Brugger, Rudi Magg und Ralf Strobl gewohnt routiniert und professionell.

Und weil ein guter Regattatag im YCL nicht an der Ziellinie endet, wird der Abend dort ausklingen, wo er hingehört: im Clubhaus. Bei Paella, Gesprächen über gelungene Starts, verpatzte Manöver, überraschende Dreher und natürlich der vorsichtigen Frage, was Wind und Wetter morgen wohl vorhaben.

Bis Samstagnachmittag sind insgesamt bis zu zwölf Wettfahrten vorgesehen – allen Crews wünschen wir viel Erfolg!

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