Der 43. Montfortcup ist beendet – und wieder hat der Bodensee gezeigt, warum diese Regatta zu den besonderen Terminen im Regattakalender auf dem Bodensee gehört.

Die Eisheiligen blieben ihrem Ruf treu: Mit Temperaturen um die 10 Grad, sportlichen Bedingungen und wechselhaften westlichen Winden verlangte das Revier den Crews über drei Tage Konzentration, taktisches Gespür und seglerisches Können ab. Während am Sonntag zeitweise die Sonne über dem See stand, meldete Bregenz in der Nacht sogar noch Schnee – Bodenseefrühling in seiner ganzen Vielfalt.

Doch genau diese Mischung macht den Montfortcup seit Jahrzehnten aus: anspruchsvoll, sportlich und immer ein wenig unberechenbar.

26 Boote gingen vor Langenargen an den Start – 17 Yachten in der gemeinsam gewerteten Gruppe ORC 1 und ORC 2 sowie 9 ORC-Sportboote. Insgesamt konnten beeindruckende 12 Wettfahrten gestartet und gewertet werden – ein starkes Ergebnis und ein weiterer Beleg für die professionelle Organisation und das gute Zusammenspiel aller Beteiligten auf dem Wasser.

Die Wettfahrtserie bot alles, was Regattasegler schätzen: anspruchsvolle Starts, wechselnde Druckverhältnisse, taktische Entscheidungen und bis zuletzt offene Positionskämpfe.

Die Ergebnisse der Gruppe ORC 1 und ORC 2

🥇 „Segelmanufaktur“ mit Steuermann Max Trippold vom YC Bregenz
🥈 „Cleyne Keyser“ – dieses Mal mit Steuermann Patrick Keck vom Yacht-Club Meersburg
🥉 „Filius 3“ mit Steuermann Alex Höss vom Bregenzer SC

Ein starkes Ergebnis – und zugleich ein schönes Ergebnis für unsere Freunde vom östlichen Bodensee.

Spannend  verlief auch die Wertung der ORC-Sportboote:

🥇 „R2-D2“ mit Steuermann Benjamin Off vom Yacht-Club Meersburg
🥈 Sensation und besonderer YCL-Moment: unser Clubboot „Lady Like“ mit Steuermann Wolfgang Palm und seiner jungen Crew Amelie Schrode, Jesper und Finn Welm
🥉 „Fastnet“ mit Steuermann Johannes Bialek vom YC Bregenz

Dass die „Lady Like“ mit einer besonderen Crew, unserer nicht mehr taufrischen J70 und 13 Jahre alten Segeln gegen teilweise mit modernsten Carbonsegeln ausgerüstete Konkurrenz auf den zweiten Platz segelte, gehört ohne Zweifel zu den schönsten Geschichten dieses 43. Montfortcups. Entsprechend groß war die Freude an Bord – und entsprechend herzlich fällt unser Glückwunsch aus.

Herzliche Glückwünsche an alle Siegerinnen und Sieger – und ebenso an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Vielen Dank, dass Ihr diesen Montfortcup erneut zu einer sportlich hochklassigen und gleichzeitig kameradschaftlichen Regatta gemacht habt.

Unser besonderer Dank gilt der Wettfahrtleitung, dem Schiedsgericht, den Mannschaften auf den Bojenlegern sowie allen Helferinnen und Helfern auf dem Wasser, im Hafen und im Clubhaus. Das bewährte Team um Sabine Brugger, Rudi Magg und Ralf Strobl sorgte erneut mit großer Erfahrung und Professionalität dafür, dass die Wettfahrten sicher, fair und sportlich durchgeführt werden konnten.

Der 43. Montfortcup endet damit so, wie er begonnen hat: sportlich, stimmungsvoll und mit vielen guten Gesprächen, Begegnungen und Bildern, die bleiben.

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