Temperaturen wie im Süden beim YCL Segelkurs

Den Sommerurlaub in südlichen Ländern konnte man sich in diesem Jahr sparen. Die Temperaturen beim traditionellen Segelkurs des Yacht Club Langenargen in der ersten Sommerferienwoche standen denen am Mittelmeer in nichts nach – heiß und trocken. Da konnte die große Wiese am Jollenplatz mit ihrem dichten Baumbestand ganz besonders punkten. Und auch auf dem Wasser sorgten die Trainerinnen und Trainer für Abkühlung und ausreichend Wasserkontakt. Kentertraining wurde mit großem Gejohle begrüßt, Geschicklichkeitsübungen auf dem Boot mündeten in Badespaß. Gerne wurden auch die vielen Tennisbälle aufgesammelt, die im Wasser verteilt waren – boten sie doch die Gelegenheit, nach erfolgreichem Anfahren die Arme ins Wasser zu tauchen.

Die Nacht auf Donnerstag brachte ersehnte Abkühlung. Erstmals wurden die Neoprenanzüge hervorgeholt – und bald wieder ausgezogen. Der Freitag schließlich sorgte für den krönenden Abschluss: angenehme Wärme und ein schöner Wind für alle.

Trotz der Hitze gab es jeden Tag ausreichend Wind, so dass alle 29 Kinder und Jugendlichen auch ihre seglerischen Fertigkeiten voranbringen konnten. Eine Opti-Gruppe mit sehr jungen Segelneulingen startete mit Paddelübungen, um die ungewohnte Pinnensteuerung kennenzulernen. Zu zweit im Boot gewannen sie Sicherheit, auch als es auf den großen See hinausging. Sie lernten Wenden, drehten auf dem Halbwindkurs Achten um die ausgelegten Bojen und machten sich schon früh und erfolgreich an den Schleppverband. Mit großer Begeisterung legten sie im Schatten der Bäume Knoten und übten sie unermüdlich.

Eine Gruppe mit den letztjährigen Anfängern frischte Vergessenes auf und lernte Neues hinzu. Ein paar ältere Neueinsteiger gesellten sich dazu. Neben der Wende wagten sie sich auch an die kompliziertere Halse und erweiterten ihr Repertoire an Kursen. Bei der Abschlussregatta konnten sie sie direkt anwenden.

Ebenfalls lauter bekannte Gesichter trafen sich in der fortgeschrittenen Opti-Gruppe. Einzelne von ihnen hatten bereits den Jugendsegelschein, drei weitere absolvierten ihn nun in diesem Jahr. Stolz nahmen sie ihn am Kursabschluss entgegen. Auch die ganz Großen im Laser und 420er kannten sich schon von früher und fanden sich als Gruppe schnell zusammen.

Zur Mittagszeit trafen sich alle im Clubhaus, stärkten sich und „tankten auf“. Es gab wohl noch nie einen Kurs, in dem so viel Wasser und Schorle getrunken wurde wie in diesem. Nach dem erfolgreichen Probelauf 2025 fand sich auch in diesem Jahr wieder ein clubeigenes Küchenteam, das sich um das leibliche Wohl der hungrigen Mannschaft sorgte, unterstützt von Eltern der Seglerinnen und Segler.

Der abendliche Abschluss mit dem begehrten Fingerfood-Buffet lag dann ganz in der Hand der Eltern. Die letzten Reste wurden beim Kursabschluss vertilgt. Doch erst mussten noch die Kursboote mit vereinten Kräften geputzt, verladen und ins Winterlager transportiert werden. Teilnahmeurkunden mit den Gruppenfotos erinnern an die Tage, die von großem Teamgeist geprägt waren.

Viele nahmen sich Zeit und halfen zusammen, um diese Segelwoche möglich zu machen. Ein herzlicher Dank geht an das Trainerteam (das auf den Schlauchbooten schwitzte und nicht ins Wasser springen konnte) mit Charlotte und Max, Katrin und Amelie, Jana und Anna, Amelie, Lea und Jesper, an das Küchenteam mit Sabrina, Regine, Carmen, Steffi, Silvia und Birgit, an Barbara für die Organisation und an alle Eltern, die uns so tatkräftig unterstützten.

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